Den Eisenbahnfreunden wurde zudem berichtet, dass der Bergbau bereits 1879 wegen mangelnder Rentabilität eingestellt, aber 1917 wieder erneut aufgenommen wurde. Am 23. April 1947 legte die Preussag AG als letzte Betreiberin die Anlage offiziell still, jedoch wurden bis 1952 noch Hausbrand und Deputatkohle abgebaut. Nach verschiedenen gescheiterten Versuchen das Bergwerk wieder für Besucher zu öffnen, begann im Jahr 2002 eine kleine Gruppe mit Karren und Schüppen wieder aufs Neue. Mit Erfolg, wie sich die Vereinsmitglieder überzeugen konnten, aber noch immer wird unter schwierigsten Bedigungen weitergebuddelt, um weitere Strecken freizuräumen. Angst vor Schmutz und Wasser darf man dabei auch als Besucher nicht haben, und so war es gut, dass die Gruppe entsprechend ausgerüstet war. Nach rund zwei Stunden unter Tage endete die informative Befahrung mit einer gemütlichen Brotzeit im neu nach historischen Plänen erbauten Zechenhaus mit "Dicken Sauerländern", die stilecht auf einer alten Kochmaschine erwärmt wurden.
Weitere Info zum Feggendorfer Stolln unter: https://feggendorfer-stolln.de

